700 Jahre jüdisches Leben in Bad Neustadt a.d. Saale Geschichte – Gemeinde – Gebäude

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Der Kurs kann nur persönlich gebucht werden.

Dienstag, 26. Oktober 2021 19:00–20:30 Uhr

Kursnummer K 100
Dozenten Dr. Cornelia Berger-Dittscheid
Dr. Gerhard Gronauer
Datum Dienstag, 26.10.2021 19:00–20:30 Uhr
Gebühr kostenlos
Ort

Vhs im Bildh. Hof
Alte Pfarrgasse 3
97616 Bad Neustadt
Großer Saal

Kursort

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Die Tatsache, dass Jüdinnen und Juden seit 700 Jahren in Neustadt a.d. Saale lebten, widerlegt das klassische antisemitische Fehlurteil, wonach die Judenheit „fremd“ in unserem Land sei. Ihre Geschichte ist fester Bestandteil der Geschichte von Bad Neustadt. Allerdings unterbrechen die Verfolgungen und Ausweisungsmandate des Mittelalters und der frühen Neuzeit zeitweise die jüdische Präsenz. Im 19. Jahrhundert steigt jedoch die Zahl der jüdischen Gemeindeglieder in Neustadt kontinuierlich an. Die hauptsächlich in den Dörfern wie Neuhaus, Oberelsbach oder Bastheim lebenden Juden suchen ab der Mitte des 19. Jahrhunderts die günstigeren Lebens- und Erwerbsbedingungen, die eine Stadt wie Neustadt ihnen bot.
Die baulichen Gemeindestrukturen wie Synagoge, Ritualbad und Friedhof werden in Neustadt erst im 19. Jahrhundert greifbar. Der Synagogenneubau von 1890/1892 markiert dabei die Blüte der israelitischen Kultusgemeinde. Er bildete mit seinen ungewöhnlichen Architekturformen einen Blickfang und setzte ein deutliches Zeichen innerhalb der bürgerlichen Bebauung in der Rhönstadt. Die frühzeitige „Räumung“ und Zweckentfremdung der Synagoge durch die Nationalsozialisten verhinderte letztlich ihre Zerstörung während der Novemberpogrome. Die jüdischen Gemeindeglieder blieben dagegen vor Verfolgung, Ausgrenzung und Ermordung nicht verschont.

WICHTIG: Telefonische Anmeldung unter 09771-9106401 zwingend erforderlich!
Covid-19 zwingt uns zudem, bestimmte Hygenieregeln beim Besuch des Vortrages einzuhalten: Dazu gehören Maskenpflicht beim Betreten und Verlassen des Saales, Begrenzung der Zuhörer auf 50 Personen, entsprechender Abstand der Stühle!

Der Eintritt ist frei!

Dr. Cornelia Berger-Dittscheid Hauptdozentin


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